Roh & unverfälscht 1

Roh & unverfälscht ⚠️ Warnung! Hier zeige ich meist blutige und sehr intensive Werke, die für manchen vielleicht etwas zu heftig sind. Könnte also verstörend sein.

Kunst ist eine Wunde, die zu Licht geworden ist

Stimmt das wirklich? Ist jeder Künstler – Musiker, Schriftsteller, Maler… – verwundet? Ist jedes ihrer Werke eine offene Wunde?

In den letzten Jahren glaubte ich nicht, verwundet zu sein. Ich lebte mein Leben als Single, hatte keine Beziehungsprobleme und war eigentlich vollkommen zufrieden. Aber in gewisser Weise auch tot. Bis ich Threads entdeckte. Zunächst las ich nur und schrieb nichts. Doch dann begann allmählich etwas in mir zu wachsen. Das Leben nahm wieder Fahrt auf.

Ich fing wieder an, Musik zu hören, und entdeckte sogar das Schreiben wieder. Kurze Gedichte, nichts Langes, keine Geschichten (außer dieser hier). Ich traf nette Menschen, die meine Freunde wurden und über die ganze Welt verstreut sind.

Nun zurück zu den Wunden. Es war schon immer so: Wenn mich ein Gefühl überwältigte und ich es aufschrieb und veröffentlichte (hier oder früher auf meinem Blog), lastete es nicht mehr so schwer auf mir. Vincent van Gogh war übrigens auch verwundet – allerdings BEVOR er sich das Ohr abschnitt.

Wie fühlt sich eine solche Wunde eigentlich an? Nun, bei mir manifestiert sie sich im Magen- und Abdomenbereich. Dort, wo die Seele wohnt. Und wenn die Zeit reif ist, muss ich es aufschreiben oder in einem KI-Bild zum Ausdruck bringen. Meistens beides zusammen.

Was bedeutet das nun? Keine Kunst ohne Wunde? Irgendwie ein hoher Preis. Aber wenn man sich nach getanem Werk besser fühlt, ist eine solche Wunde eigentlich in Ordnung. Für mich jedenfalls.

Sehnsucht

Der Rabe

Give me five

Halt den Mund

Operation am offenen Herzen

Pferdestärken

Auf einer blutigen Reise